SEO

Der Begriff Suchmaschinenoptimierung gehört zu den großen Mythen des Internet. Eine ganze Branche betreibt SEO und hütet ihre Geheimnisse wie einen heiligen Gral. Das Problem bei der Sache: Einen exakten Erfolg von Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung kann man kaum benennen. Ähnlich wie bei einem Horoskop lässt sich bei der SEO kaum vorhersagen, dass man 2 Wochen nach dem update aller META-Tags in einer Webseite von der siebten Seite bei Google auf die erste Seite rutscht.

Es gibt allerdings ein Bündel von Maßnahmen, die genau diesem Zweck dienen. Und mit denen man seine Chancen, bei Google besser gefunden zu werden, deutlich erhöhen kann.

Maßnahmen für SEO

Redaktion von Suchbegriffen

Am Anfang jeder SEO sollte die Frage stehen, für welche Begriffe überhaupt optimiert werden soll. Es macht für die Suchmaschinenoptimierung wenig Sinn, alle vielleicht 50 Seiten einer Webseite mit den gleichen 300 Suchbegriffen zu füllen.

Hier ist erst einmal eine Auswahl von Suchbegriffen gefragt, die nach ihrer Bedeutung gestaffelt werden sollen. In der Startseite bieten sich allgemeine Begriffe an, die entsprechend der Navigationsstruktur der Webseite dann aufgeteilt werden sollen.

Im Idealfall ergibt sich ein Katalog von Suchbegriffen, die in einer klaren Verteilung auf der Webseite eingefügt werden sollen. Auf dieser Basis sollten dann auch die Texte entstehen.

Name spielt bei der Suche keine Rolle

Unternehmen leben von ihrem guten Namen. Das gilt für allen für kleine Unternehmen wie Handwerker.

Bei der Suche nach einem Handwerker im Internet spielt der Name aber nur eine untergeordnete Rolle. Ein potenzieller Kunde wird nach „Sanitär Bad Renovierung Nippes“ suchen und nicht nach „Müller Sanitär Neusser Straße 333“. Daher ist es wichtig, die Suchbegriffe entsprechend dort prominent anzubieten, wo Suchmaschinen sie sehen. Das freundlich lächelnde Bild des Meisters im Betrieb ist dann wichtig, wenn der Kunde die Seite bei Google gefunden hat.

Texte mit Struktur

Hier ist ein Faktor der SEO, den der Besucher sieht: Texte. Seit Urzeiten der Suchmaschinenoptimierung geistert der Mythos durch das Internet, dass man Texte auf bestimmte Worte hin optimieren sollten. Und tatsächlich: Dieser SEO-Mythos ist wahr!

Wenn man also mit einem bestimmten Suchbegriff wie z. B. „Badrenovierung“ in Köln gefunden werden möchte, dann empfiehlt es sich, diesen Begriff im Text mehrfach zu erwähnen. Und zwar nicht immer direkt hintereinander. Auch ähnliche Begriffe wie „Instandsetzung“ sollten im Text stehen.

Diese Texte sollten dann mit Überschriften gegliedert sein. Der H1-tag spielt dabei eine extrem wichtige Rolle, denn in dieser kurzen Überschrift spiegelt sich für eine Suchmaschine das wieder, was in der gesamte Seite steht. Die weiteren Überschriften ab dem H2 können dann für Zwischenüberschriften und zur Gliederung des Textes genommen werden.

Dabei sollte man beim Verfassen des Textes immer im Auge haben, dass Menschen diesen auch lesen. In jedem zweiten Satz zu schreiben „..in Köln, Nippes, Bilderstöckchen und Niehl…“ mag gut für Google sein, ermüdet Menschen aber schnell.

Gebt den Bildern Namen

Hier ist ein Faktor, den der Besucher bei der Suchmaschinenoptimierung nur teilweise sieht: Bilder. Diese sollten versteckte Informationen enthalten, die man auf den ersten Blick nicht sieht, die für Suchmaschinen aber enorm wichtig sind.

So macht es im Rahmen der SEO relativ wenig Sinn, das Bild eines frisch renovierten Bades „DSC4711.jpg“ zu nennen. Ein Name wie „nippes-4711-renovierung-bad-wasser-niehl.jpg“ ist da schon besser.

Zusätzlich haben Bilder noch den ALT- und den TITLE-tag. Beide können beim Überfahren mit der Maus angezeigt werden. Für barrierefreie Webseiten sind sie ohnehin wichtig. Aber auch Suchmaschinen lieben diese Texte. Daher sollte man sie nutzen, um Suchbegriffe für die entsprechenden Seiten in diesen Bildern zu verstecken.

Dies bietet übrigens auch den Vorteil, dass man bei der Suche nach einem Begriff auch bei der Bildersuche auf die Webseite des Kunden stößt. Und damit seine Chancen auf neue Kunden noch weiter erhöht.

Technische Kniffe in TYPO3

Eine gute Suchmaschinenoptimierung umzusetzen geht über redaktionelle Arbeiten in einem Redaktionssystem wie TYPO3 schon recht gut. Mit Hilfe von Überschriften und Texten lassen sich diese Inhalte für SEO über eine Seite verteilen.

Bei Bildern bietet es sich an, diese bereits beim Hochladen entsprechend zu benennen und mit dem Angaben für ALT- sowie TITLE-Texte zu versehen. Diese können dann ggf. bei einem mehrfach verwendeten Bild angepasst werden.

Bei den für den Besucher nicht sichtbaren Angaben allerdings kommt man schon ins Herz von TYPO3. Die Internetagentur Irma Berscheid-Kimeridze hat hier mehrere Webseite optimiert.

Der wichtigste Punkt ist dabei die Konfiguration der gesamten Seite über TypoScript. Im Setup lassen sich die Gestaltung der META-Tags für Keyword und Description sehr gut steuern. Auch der TITLE-Tag kann so generiert werden. Über TypoScript lassen sich ebenfalls die Open Graph Angaben für Facebook und weitere Links für Google steuern.

Im Backend kann die Eingabe der Daten dann bequem über die Felder für Titel, Untertitel, Schlagworte und Beschreibung erfolgen.

Gut SEO will Weile haben

Neben dem Verfassen der Texte sollte nun jede einzelne Seite für die Suchworte optimiert werden, die man im Vorfeld bei der Suchmaschinenoptimierung für diese Seite definiert hat. Auch wenn Vieles bei einem System wie TYPO3 heute technisch vereinfacht werden kann – dieser Schritt erfordert Zeit. Alleine die Anpassung und das Testen einer Webseite mit Hilfe von SEO-Tools sollte man mit 10 – 20 Minuten pro Seite einplanen. In dieser Zeit können die Überschriften optimiert werden, TITLE-Tag und META-Description werden angepasst, die Bilder überprüft und ggf. angepasst und der Text auf bestimmte Suchbegriffe hin überprüft.
Sagen Sie Google Bescheid

Wenn dann bei der SEO der Prozess der On-Page-Optimierung abgeschlossen ist, dann ist Zeit für den Off-Page Teil der Arbeit. Mit der Installation einer XML-Sitemap in TYPO3 ergibt sich z. B. die Möglichkeit, Google über neue Inhalte in der Webseite zu informieren. Auch andere Webseiten wie Google, Xing, Google+, Bing oder LinkedIn hören gerne von einer neuen Webseite.

Wenn dieser Prozess der Suchmaschinenoptimierung abgeschlossen ist, sollte man sich nicht einfach zurücklehnen. Ständige Arbeiten am Inhalt einer Webseite sorgen für ein besseres Ranking. Wir richten Ihnen gerne Zugänge dafür ein.

Und nach einigen Wochen werden Sie an Ihren Kontakten merken, dass Google Sie auf die erste Seite befördert hat.

Mehr zur Suchmaschinenoptimierung auf unserer Agenturwebseite!