Georgienseite

Georgienseite - Blog der Agentur Irma Berscheid-Kimeridze - individuelle Webseite WordPress responsives Theme Übersetzen Dolmetscherin Übersetzerin aus Georgien Schrift SpracheDie Geschichte der Georgienseite begann kurz nach der Jahrtausendwende. Das deutsch-georgische Ehepaar Irma Berscheid-Kimeridze und Thomas Berscheid wollte ein paar Informationen über Georgien ins Internet stellen. All zuviel über Georgien konnte man seinerzeit nicht lesen. Denn vergessen Sie nicht: Das war die Zeit vor Facebook, Google, Youtube und Wikipedia. Suchmaschinen hießen damals noch Altavista oder Yahoo. Und ins Internet ging man damals mit dem Modem. Steinzeit eben.

Seitdem hat sich eine Menge getan. Aus einer statischen HTML-Seite wurde ein datenbankgestütztes Modell mit PHP und mySQL. In neuen Jahrzehnt kamen zwei Generationen von TYPO3 hinzu. Hier nun die Geschichte der Georgienseite.

Die Rezepte

Der ursprüngliche Gedanke zur Georgienseite war, ein paar Informationen über Georgien ins deutschsprachige Internet zu bringen. Ein paar Bilder von Bergen, von der Hauptstadt, von der Natur.

Und dann natürlich den Berührungspunkt, den man zu Georgien in fast jedem Teil der Erde haben kann: Das Essen! So reifte die Idee, eine statische Seite zu bauen, in der man nicht nur Bilder von Chatschapuri und Chinkali findet, sondern auch die Methoden dazu, wie man diese georgischen Gerichte zubereitet.

Dieser Plan fiel zusammen mit einer beruflichen Neuorientierung. Denn nach dem Ende des Studiums und den ersten beruflichen Gangversuchen entschieden sich beide Ehepartner, dem bisherigen Verlauf der Tätigkeit abzuschwören und sich beruflich mit dem Internet zu beschäftigen. Dies war dann auch der Grund dafür, dass die Internetagentur Irma Berscheid-Kimeridze gegründet wurde. Wir wollten eine saubere wirtschaftliche Grundlage schaffen, um die eigenen Webseiten vermarkten zu können.

Wenn Sie nun Appetit bekommen haben, können Sie sich gerne bei den Rezepten der Georgienseite Anregungen holen.

Die Besucher

Für ein paar Wochen lief die Georgienseite wie jede andere Webseite auch. Wir hatten 10 – 20 Besucher am Tag, alle paar Tage einmal eine Rückmeldung von Besuchern. Meistens positiv, denn viele aus Georgien stammende Menschen waren froh darüber, einmal etwas über ihre Heimat lesen zu können.
Die ersten Nachrichten über Georgien

Nach dem 25. Oktober 2000 änderte sich alles. An diesem Tag stürzte bei Batumi am Schwarzen Meer eine russische Militärmaschine ab. Die Nachricht zu diesem Flugzeugabsturz war die erste von später rund 16.000 Artikeln, mit denen wir über aktuelle Ereignisse in Georgien berichteten.

Im Jahr 2000 war es gar nicht so einfach, an Nachrichten aus Georgien zu kommen. In deutscher Sprache sowieso nicht. Es gab einige Quellen in georgischer und englischer Sprache; teilweise musste man sich Texte als Vorlage aus PDF-Dateien herausziehen, um damit arbeiten zu können.

Und diese Texte wanderten dann nicht in ein Redaktionssystem – nein, wir haben die ersten Nachrichten noch mit dem HTML-Editor schön per Hand in die Webseite eingepflegt und auch per Hand die Links darauf gesetzt.

Diese Arbeit fiel auch fruchtbaren Boden. Plötzlich hatten wir nicht mehr 10 Besucher am Tag. Plötzlich schnellten die Besucherzahlen auf 150 – 200 am Tag hoch. Und es waren nun vor allem die aktuellen Informationen aus Georgien, die Besucher anlockten. Wir hatten eine Lücke getroffen. Und waren bereit, diese zu füllen. Ein Jahr nach dem Start der Georgienseite gingen die Georgien Nachrichten als eigenständige Webseite online. Nun mit einem selbst entwickelten Redaktionssystem, das übrigens mit wenigen updates auch heute noch auf der Webseite läuft. Es gebt eben nichts über eine sauber geplante Struktur einer Datenbank!

Das Forum der Georgienseite

Mit dem Ende des Jahres 2000 reiften weitere Pläne zum Aufbau der Seite. Seinerzeit waren Webseiten für Communities in Mode. So kamen wir auf den Gedanken, ein paar eigenen Module auf der Georgienseite aufzubauen: Ein Gästebuch, ein Artikelsystem mit der Schaltung von Bilder sowie ein Diskussionsforum.

Die ersten Angebote kamen bei unseren Besuchern nicht so gut an. Das Forum entwickelte sich hingegen zum Renner. Auf Basis von PHP entwickelte Thomas Berscheid eine Software, die eine Benutzerverwaltung integrierte und das Schreiben und Editieren von Beiträgen im Forum gestattete. Ansichten des Forums bauten wir dann in der Startseite der Georgienseite sowie auf als Teaser in jeder Seite der Webseite ein.

Mit den Jahren haben wir die Funktionen des Forums weiter ausgebaut. Benutzer konnten nun ihre eigenen Zugänge verwalten, zusätzliche Informationen einpflegen und weitere Features nutzen.

Das Marketing der Georgienseite

Die Georgienseite hatte nun mehrere Hundert Besucher am Tag und war bei den damaligen Suchmaschinen überall unter den ersten Treffern. Gerade das Forum erwies sich als Magnet, um Besucher an die Seite zu binden.

Die Georgienseite war zu diesem Zeitpunkt noch statisch aufgebaut, lediglich Forum und Nachrichtenseite wurden aus der Datenbank generiert. Dies änderten wir im Jahr 2004. Die Georgienseite speiste ihre Inhalte nun komplett aus einer mySQL-Datenbank.

Da sich nun alles in einem Framework abspielte, war der nächste Schritt nun einfacher. Der Erfolg der Georgienseite führte dazu, dass wir Werbekunden akquirieren konnten. Mehrere Reiseanbieter hatten ihren eigenen Bereich auf der Georgienseite. In der Startseite und in beliebig vielen folgenden Seiten konnten wir nun Werbebanner und andere Inhalte von Werbekunden schalten.

Zudem trat ein neuer Anbieter auf den Plan: Google. Auch die Einbindung von Werbeanzeigen generierte Einnahmen.

Die Veränderungen

In den folgenden Jahren gab es auf der Georgienseite relativ wenig Veränderungen. Die Pflege der Georgien Nachrichten beanspruchte den größten Teil der Arbeitszeit von Thomas Bescheid.

Für Irma Berscheid-Kimeridze bedeuteten die eigenen Webseiten nun ein exzellentes Marketing in eigener Sache. Nach ihrer Beeidigung als Übersetzerin konnten wir nun viele Kunden für Dienstleistung in Sachen Dolmetschen und Übersetzen anziehen.

Dies führte dazu, dass wir neben den bestehenden Webseiten weitere ins Leben riefen. Um die Mitte des vergangenen Jahrzehnts entstanden Webseiten wie die Georgisch.com zu den neuen Dienstleistungen der Agentur. Seinerzeit setzten wir für eine geringe Zahl an Inhalten auf selbst entwickeltes PHP, wo heute TYPO3 mit Bootstrap zum Einsatz kommt. Denn responsive Webseiten waren damals noch kein Thema.

Zugleich stellte es sich heraus, dass man mit einem Diskussionsforum nicht nur Besucher anlockt, sondern dass man sich auch Probleme schaffen kann. Um keine Probleme mit Abmahnungen zu bekommen, hatten wir bereits die Möglichkeit zum Hochladen fremder Bilder ausgeschaltet. Die Diskussionen in Forum liefen teilweise recht heiß ab: Da gab es übelste Beschimpfungen, teilweise auch deftige Drohungen gegen Besucher und Betreiber. Der Aufwand der Moderation stellte zunehmend eine zeitliche Belastung dar, zumal auch beide Mitarbeiter dieser Agentur zeitlich anderweitig gebunden waren.

So sahen wir es mit einem weinenden und einem lachenden Auge, dass sich Diskussionen mehr und mehr auf eine andere Webseite verlagerten, nämlich Facebook. Auch wenn dies weniger Besucherzahlen bedeutete: Wir konnten uns nun auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren.

Neustart der Georgienseite mit TYPO3

Im August 2014 änderte sich nun wieder ein gravierender Sachverhalt. Thomas Berscheid zeigte seinem Arbeitgeber nach mehr als 13 Jahren die rote Karte und ging zurück ins Home Office. Neugierig auf vernünftige Anwendungen jenseits der Microsoft-Welt ging er nun daran, sich tiefer in PHP und ins Frontend einzuarbeiten.

Die Georgienseite war nun schon etwas in die Jahre gekommen. Einige Informationen wie z. B. zur Einreise nach Georgien waren veraltet. Auch Bezugsquellen für Wein gab es nun andere als zum Beginn des neuen Jahrtausends. Es sollte also eine Möglichkeit gefunden werden, die Georgienseite auf eine neue technische Basis zu stellen und die Inhalte einfacher aktualisieren zu können.

Nach 15 Jahren der Arbeit mit Redaktionssystemen fiel die Wahl von Thomas Berscheid auf TYPO3. So entstand im Herbst 2014 die neue Version der Georgienseite, wie sie heute online ist. Das System in komplett mit TYPO3 aufgebaut. Aus mehreren anderen Webseiten unserer Agentur werden Inhalte in das System eingespeist. Die textlichen Inhalte der Georgienseite sind in einigen Teilen bereits auf dem neuesten Stand. Die Bilder sind alle komplett neu bearbeitet und entstammen nun dem Schatz von rund 6.000 Fotografien der Agentur.

Im Juni 2016 ist die Georgien in der Version LTS 7 von TYPO3 ins Netz gegangen.

Georgienseite auf LTS 7 von TYPO3

Die Georgienseite ist ja im Herbst 2014 auf der Basis des Redaktionssystems TYPO3 neu gestartet. Zum Zeitpunkt des Neustarts war die Langzeitversion (LTS) 6 die aktuellste Version von TYPO3. Zudem war die Georgienseite nicht responsiv. In der Zwischenzeit ist die Version LTS 7 erschienen. Grund genug, ein update der Georgienseite zu machen.

Schnelles update des Inhalts

Der Inhalt war schnell erledigt. In der Struktur der Datenbank für Inhalte und Bilder hat sich beim Übergang von LTS 6 auf 7 bei TYPO3 recht wenig geändert.

Extensions tun es nicht alle

Ein größeres Problem waren da schon die Extensions. Die von uns selber entwickelten Extensions waren innerhalb von 2 Tagen auf dem neuesten Stand. Die aus dem Repository von TYPO3 gezogenen Extensions hingegen waren nicht alle für die LTS 7 lauffähig. Bei der Bildergalerie bedeutete dies weniger Layout. Im Fall der Accordions auf der Webseite hingegen war die verwendete Extension nicht mehr lauffähig.

Da die Accordions gerade für die mobile Version der Webseite einen wichtigen Bestandteil darstellen, habe ich aus der Not eine Tugend gemacht. Ich habe das Template der Webseite so angepasst, dass die Navigation mit Accordions einfach als Inhaltselement in jeder Seite gepflegt werden kann. Sind Inhalte vorhanden, werden sie in ein eigenes DIV gerendert und über jQuery angesprochen. Im Endeffekt musste ich dann Inhalte nachziehen, der Pflegeaufwand ist dann aber erheblich geringer als bei der früheren Extension.

Navigation zum Aufklappen

Die Navigation ist nun auch dem Trend zur mobilen Webseite gefolgt und von links nach oben gewandert. Über aufklappende Menüs kommt man nun bis in die dritte Ebene der Navigation. Ab diesem Punkt erfolgt die Navigation über die Accordions – siehe den vorher stehenden Absatz

Layout mit Ecken und Pfeilen

Mit den update ging auch ein neues Layout einher. Die runden Ecken auf der Georgienseite sind nun Geschichte. Alle Ecken auf der Georgienseite haben nun Kanten.

Bei einer anderen Sache sind wir einer Modewelle gefolgt. Viele Webseiten verwenden Pfeile für die Navigation. Dank HTML5 kann man diese heute rein über das Style Sheet erzeugen und muss nicht für jede Größe und jede Farbe eigene Bilder malen. Also habe ich Accordions und die aufklappende Navigation oben auf der Seite mit Pfeilen aus HTML ergänzt.

Ich gebe es zu: Das letzte war eine Spielerei. Aber es hat richtig viel Spaß gemacht!

Thomas Berscheid
8. März 2017

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